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Theaterverein startet mit neuer Ausgabe des „Sofa-Talks“ in die neue Spielzeit

Mit dem Auftakt der neuen Ausgabe des „Sofa-Talks“ gibt der Theaterverein Osnabrück Einblicke in die Arbeit der Dance Company

Kurz nachdem das Theater Osnabrück mit einem furiosen Eröffnungswochenende (Theaterfest, zwei Schauspielpremieren von „Orlando“ und „Sankt Falstaff“ – und viel Kritikerlob hierfür) in die neue Spielzeit gestartet ist, stand nun auch für den Theaterverein die erste Veranstaltung der neuen Saison an. Die bereits seit mehreren Jahren beliebte Reihe „Auf dem Sofa mit …“, bei der mit Unterstützung von Künstler:innen und Mitarbeiter:innen des Hauses Einblicke hinter die Kulissen des Theaterbetriebes ermöglicht werden, wurde in Kooperation mit den Tanzpaten der Dance Company Theater Osnabrück und Gästen aus der Dance Company Osnabrück eröffnet.

Unter der Moderation von Britta Aliena Horwath (Tanzmanagerin der Dance Company und Tanzdirektorin des Theaters Osnabrück) nahmen neben László Nyakas (Tanzmeister und Tanzdirektor) und Jeongmin Kim (Ensemblemitglied seit 2021 und Probenassistenz) die vier neuen Tanzpraktikant:innen Merel Bastiaans, Lina Tolstova, Lihi Maslo und Francesco Cento auf dem Sofa Platz. Thema waren unter anderem die Wiederaufnahme von „Carmina Burana“ und die dafür notwendige Probenarbeit, die spezielle Zusammenarbeit mit dem Musiktheater und den verschiedenen Chören für dieses Stück. Zudem berichteten die vier Neuzugänge über ihre bisherigen Lebenswege,
die sie ganz individuell an das Theater Osnabrück geführt haben. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum und eine kleine Probe zum Mitmachen rundeten den gelungenen Abend ab.

Nach der erwähnten Wiederaufnahme der umjubelten „Carmina Burana“ darf sich das Osnabrücker Publikum in der Tanzsparte auf viele spannende Aufführungen und Projekte in der kommenden Spielzeit freuen. Während das Stück „Bevor ich es vergesse …“ die Zuschauer in die Thematik der Demenz führt, entwickeln unter dem Arbeitstitel „VIERxVIER“ junge Choreografen im emma-Theater vier Kurzstücke mit unterschiedlichen Handschriften. Im Mai 2027 widmet sich dann der Theaterabend „EuroDance“ dem
europäischen Kontinent zwischen Auf bruch und Untergang. Einen Höhepunkt der Spielzeit stellt sicher das Projekt „No Border Land“ dar, das im Rahmen der Interreg-Förderung mit Partnern aus den Niederlanden unter anderem in einem Festival im Frühjahr 2027 mündet.