Studio OSNA - Residenzprogramm gefördert durch den Theaterverein
Seit 2013 setzen sich der Theaterverein Osnabrück und das Theater Osnabrück gemeinsam für die Förderung von Künstler:innen ein. Dabei geht es ihnen darum, junge Talente auf ihrem Weg zu unterstützen, ihnen Kontakte zum Theater und eine erste Öffentlichkeit zu ermöglichen. Mit dem neuen Residenzprogramm Studio OSNA soll die Förderung ganzheitlich erweitert und neue künstlerische Impulse angeboten werden.
Unter dem Motto „Theater in unsicheren Zeiten“ fragen wir, welches Theater diese Gegenwart verlangt. Rechtspopulismus, Klimawandel, Kriege und eine Demokratie in den Knien, währenddessen jagt ein Paradigmenwechsel den nächsten – es sind Zeiten, die uns mehr und mehr sprachlos und scheinbar handlungsunfähig zurücklassen. Zu welchem Ort muss dabei das Theater werden? Wir möchten junge Theatermacher:innen aller Sparten (insbesondere Regie, Text, Video, Performance) dazu einladen, sich über eine Spielzeit hinweg mit diesen Themen und mit dem Theater Osnabrück und der Stadt künstlerisch zu beschäftigen.
Ablauf des Programms 25/26
Das neu konzipierte Residenzprogramm Studio OSNA am Theater Osnabrück erstreckte sich über die Spielzeit 2025/26. Pablo Lawall als ausgewählter Künstler arbeitete für insgesamt zwei Monate über die Spielzeit verteilt in verschiedenen Phasen vor Ort. In dieser Zeit standen die Theaterproben, Dramaturgie-Runden und der Austausch mit dem Ensemble als Plattformen für Gespräche und kreative Zusammenarbeit offen. Er konnte zudem in einem geschützten Raum seine künstlerische Entwicklung weiter vorantreiben. Am Ende des Aufenthalts stand eine szenische Einrichtung den Besucher:innen zur Verfügung. Zur Unterstützung stellte der Theaterverein gemeinsam mit dem Theater einen Probenzeitraum und bis zu drei Schauspieler:innen zur Verfügung. Das Residenzprogramm wurde durch ergänzende Veranstaltungen und Diskursformate begleitet, die gemeinsam mit dem Theaterverein Osnabrück organisiert wurden. Für die Residenz bieten wir eine Pauschale von 5.000 € sowie pauschal 2000 € für Unterkunftskosten und 1000 € Fahrtkostenpauschale an.
Bewerbung für künftige Phasen
Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein maximal zweiseitiges Motivationsschreiben, in dem Sie Ihr Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück und Ihr Vorhaben und thematisches Interesse begründen. Außerdem wünschen wir uns ein circa zehnseitiges Portfolio Ihrer bisherigen künstlerischen Arbeit. Die eingereichten Texte sollen in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein, das künstlerische Vorhaben kann jedoch auch auf anderen Sprachen umgesetzt werden. In diesen Fällen wird sich das Theater um eine professionelle Übersetzung ins Deutsche kümmern. Die Arbeitssprache der Residenz ist Englisch oder Deutsch.
Die Fristen für das nächste Programm sind noch nicht veröffentlicht und werden ca. Ende 2026 veröffentlicht.
Einsendung per Mail: dramaturgie(at)theater-osnabrueck.de


